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Intelligenz statt Angst

think: act CONTENT

2009

Die Instabilität der internationalen Finanzmärkte hat in den letzten Monaten zu einem akuten Kapitalengpass geführt. Weltweit traten Firmen gezwungenermaßen auf die Kostenbremse. Die Folge für Innovationsmanagement und F&E: Investitionen wurden überdacht, Projekte gestoppt, und die Markteinführung neuer Produkte verschoben. Doch Krisenzeiten bieten auch die Möglichkeit, althergebrachte Strukturen und Strategien zu überdenken und neue Wege in F&E einzuschlagen. Roland Berger Strategy Consultants hat acht Erfolgshebel für Forschungs- und Entwicklungsmanagement unter den derzeit herrschenden Bedingungen identifiziert.

Ein systematisches, auf lange Sicht stabiles Innovationsmanagement muss über kurzfristige Überlegungen in der Finanzkrise hinausgehen. Die Globalisierung und der steigende Wettbewerbsdruck durch Schwellenländer haben das Tempo für wichtige Entscheidungen drastisch erhöht. Zunehmend werden F&E-Aktivitäten direkt in die Zielländer verlegt, um die Markteinführung zu beschleunigen. Anzahl und Vielschichtigkeit der Produktneuheiten sind zudem exponentiell gestiegen. Die Produktentwicklung wird angesichts immer kürzerer Entwicklungszeiträume und immer zahlreicherer Varianten zunehmend komplexer. Nicht zuletzt unterliegt die Gesetzgebung überall auf dem Globus permanenten Veränderungen, was weltweit agierende Unternehmen dazu zwingt, ihre Innovationsstrategie ständig zu überdenken und flexibel anzupassen. Externer Druck – seitens der Kapitalmärkte, des Wettbewerbsumfelds oder beispielsweise des Patentrechts – muss aber nicht kontraproduktiv sein. Ein anspruchsvolles Umfeld kann Entscheidungen beschleunigen und sogar innovative Lösungsansätze hervorbringen.

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English | German

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