Der Beitrag des Maschinen- und Anlagenbaus zur Energieeffizienz
2009
Der Maschinen- und Anlagenbau ist seit jeher „der Effizienz auf der Spur“. Die Frage, die aber lange Zeit unbeantwortet blieb, lautete: Wie groß ist der ökonomische und ökologische Nutzen dieses Strebens nach höherer Effizienz? Roland Berger Strategy Consultants hat im Auftrag des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) diese Frage untersucht und nun eine Studie mit dem Titel "Der Beitrag des Maschinen- und Anlagenbaus zur Energieeffizienz" vorgelegt. Das Ergebnis: Die durch Technologien des Maschinen- und Anlagenbaus bereits im vergangenen Jahrzehnt realisierten Energieeinsparungen sowie die in den kommenden zehn Jahren noch möglichen Einsparungen summieren sich auf knapp 1800 Petajoule pro Jahr. Das entspricht dem Strombedarf von rund 138 Millionen Haushalten – 80 Prozent aller Haushalte in Westeuropa. Gleichzeitig können alleine durch energieeffiziente Maschinen und Anlagen bis 2020 rund 25 Prozent der jährlichen deutschen CO2-Emissionen vermieden werden.

