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Die UN Global Compact-Initiativen von Roland Berger im Zeitraum 2019-2020

15. Januar 2021

Wie Roland Berger die Prinzipien des UN Global Compact durch Corporate Citizenship umsetzt

Das Corona-Jahr 2020 hat die Arbeitswelt allgemein, aber auch Roland Berger im Speziellen vor große Herausforderungen gestellt. Daneben bot die Corona-Krise für unser Unternehmen aber auch die Chance, Prozesse von Grund auf zu hinterfragen und umzugestalten und so unser Engagement für unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit zu stärken. Roland Berger ist es durch neue Corporate-Citizenship-Initiativen – vor allem in puncto Vielfalt, Nachhaltigkeit und Compliance – gelungen, die zehn Prinzipien des UN Global Compact zu erfüllen.

Im Corona-Jahr 2020 hatten die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter für Roland Berger oberste Priorität. Dank einer "Corona-Taskforce" ist es uns innerhalb kürzester Zeit gelungen, Mitarbeiter auf Reisen zu schützen und effektive Hygienerichtlinien und Sicherheitsverfahren zu etablieren. Zudem wurde die Entwicklung von Remote- oder Hybrid-Arbeitsmodellen, die neue virtuelle Kollaborationsplattformen nutzen, vorangetrieben. Neue Projekte und Anpassungen bei der Mitarbeiterengagement-Umfrage haben es uns ermöglicht, mit den Mitarbeitern in engem Kontakt zu bleiben und ihre psychische Gesundheit besser zu beurteilen und zu fördern.

Der achte Bericht seit dem Beitritt zum UN Global Compact gibt einen fundierten Einblick in den Status quo, die bisherige Entwicklung und die zukünftigen Pläne unserer Corporate-Citizenship-Strategie. Er zeigt auch, inwiefern wir unsere Ziele von Dezember 2019 bis Dezember 2020 in den vier Säulen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung erreicht haben.

Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit eines der drängendsten Themen dieser Welt ist – und bleiben wird. Deshalb haben wir uns im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative verpflichtet, bis 2028 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Die Verleihung des Klimaneutralitätslabels durch South Pole im Dezember 2020 war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zur Erfüllung dieses Ziels. Durch die jährliche Senkung des Energieverbrauchs, den Fokus auf regionale Lieferanten von Lebensmitteln und Getränken sowie die Trennung von Plastik-, Papier- und Elektronikmüll haben wir unsere Umweltbilanz weiter verbessert. Wir gehen davon aus, dass virtuelle Formate in Zukunft eine effektive Form der Kommunikation bleiben und so auch in Zukunft zahlreiche Geschäftsreisen ersetzt werden können.

Auf Grundlage des Global Compacts, der deutschen und EU-Gesetzgebung sowie unseres eigenen Verhaltenskodex' wollen wir ein offenes, freundliches und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir im Jahr 2020 ein für alle Mitarbeiter verpflichtendes E-Training eingeführt, das Respekt und Gleichbehandlung am Arbeitsplatz fördert. Eine unternehmensweite virtuelle "Roland Berger Pride Week" sowie die Unterstützung verschiedener Diversity-Initiativen schaffen ein Umfeld, in dem sich LGBT+-Mitarbeiter sicher fühlen und sie selbst sein können. In Zukunft wollen wir darüber hinaus die women@RB-Aktivitäten ausweiten, um einen höheren Anteil weiblicher Mitarbeiter im Unternehmen zu erreichen. Wir stehen dabei vor einer doppelten Herausforderung: Wir wollen mehr Frauen davon überzeugen, zu Roland Berger zu kommen und gleichzeitig unsere Kultur so verändern, dass wir langfristig der richtige Arbeitgeber für Karriere und Lebensplanung bleiben.

Neue Richtlinien und Compliance-Schulungen sowie die Sensibilisierung für unser Whistleblower-System trugen dazu bei, die Prinzipien der Korruptions- und Bestechungsbekämpfung in allen Geschäftsbereichen zu verankern. Corporate Responsibility und Nachhaltigkeit sind bei Roland Berger schon lange als strategische Geschäftsprozesse integriert. Wir sind stolz auf das, was wir im vergangenen Jahr trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erreicht haben und werden uns auch in Zukunft ehrgeizige Ziele setzen, um unser gesellschaftliches Engagement stetig zu verbessern.

Was wir 2019-2020 erreicht haben:

  • Erhöhung der Teilnahmequote an Programmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben um 10 Prozent
  • “Project Commitment” ersetzt das bisherige “Team Barometer” und sorgt für ein besseres Monitoring der Stimmung und Arbeitsbelastung der Teams
  • Gründung eines neuen Global Diversity Teams im Juni 2020, um lokale und globale Initiativen für eine vielfältige Belegschaft zu starten und voranzutreiben
  • Anteil der männlichen Mitarbeiter in Elternzeit liegt bei 50 Prozent
  • Vorbereitung einer neuen Compliance-Schulung zur Bekämpfung von Bestechung und Korruption
  • Einführung einer neuen Antikorruptions- und Antibestechungsrichtlinie als Ergänzung zum Verhaltenskodex
  • Reduzierung der internationalen Flüge um circa 70 Prozent und deutlicher Anstieg der virtuellen Meetings
  • Einführung der "Neuen Regeln für Geschäftsbeziehungen mit sanktionierten Ländern/Personen" zum Schutz der Roland Berger Gruppe und ihrer Aktionäre
  • Einführung von verbindlichen "Know your Customer"-Prozessen, um sicherzustellen, dass wir keine Geschäftsbeziehungen eingehen, die im Widerspruch zu internationalen Vorschriften stehen

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Die UN Global Compact-Initiativen von Roland Berger im Zeitraum 2019-2020

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Roland Berger ist es 2020 durch neue Initiativen für Vielfalt, Nachhaltigkeit und Compliance gelungen, die Prinzipien des UN Global Compact umzusetzen

Veröffentlicht Januar 2021. Vorhanden in
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