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Fair Play in der digitalen Welt

15. Oktober 2016

Digitale Plattformen und ihre Geschäftsmodelle erobern Branche um Branche, Region um Region, Markt um Markt. Ohne Plattformen läuft heute im Internet nichts mehr und auch die "Old Economy" ist zunehmend auf ihre Fähigkeiten angewiesen. Digitale Plattformen bündeln und vermitteln fast alle Interaktionen der Internetökonomie und der vernetzten Gesellschaft; sie sind wichtige Innovations-, Produktivitäts- und Wachstumstreiber, von deren Wertschöpfung viele Marktteilnehmer und ganze Volkswirtschaften profitieren. Sechs der zehn wertvollsten Unternehmen der Welt und vier der fünf stärksten Marken sind digitale Plattformen. Bei Kennzahlen wie Umsatzwachstum oder Börsenwertzuwachs haben sie die großen Industrieunternehmen längst überflügelt.

Doch an diesem Erfolgsmodell hat Europa zurzeit kaum Anteil; der Kontinent vergibt so wichtige Geschäftschancen, die das europäische Wirtschaftswachstum ankurbeln könnten. Dabei brauchen wir eine Internetökonomie, die gekennzeichnet ist durch Innovationsstärke, hohe Wertschöpfung, fairen Wettbewerb, vertrauensvollen Umgang mit Daten und verantwortlich handelnde Unternehmen – mit eigenständigen digitalen Plattformen als wichtigen Trägern einer neuen Wirtschaftsdynamik in Europa.

Auch um digitalen Start-ups mehr Gewicht zu verschaffen, haben die Experten von Internet Economy Foundation (IE.F) und Roland Berger in ihrer Studie "Fair Play in der digitalen Welt – Wie Europa für Plattformen den richtigen Rahmen setzt" einen Zehn-Punkte-Plan mit Handlungsempfehlungen für die Politik entwickelt.

Studie

Fair Play in der digitalen Welt

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Wie Europa für Plattformen den richtigen Rahmen setzt

Veröffentlicht Oktober 2016. Vorhanden in