ENERGY & UTILITIES

Be ENERGY & UTILITIES

Portrait of Torsten Henzelmann
Senior Partner, Managing Director Central Europe
Frankfurt Office, Zentraleuropa
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Für Länder und Firmen

Professionelle Kompetenzen in jedem Geschäftsbereich

Die Energieversorgung ermöglicht Ländern, Unternehmen und Einzelpersonen Wachstum, Entwicklung und Veränderung. Jetzt muss sich der Energiesektor selbst auch weiterentwickeln. Wir sehen fünf wichtige Trends: Die Energiewende, die weitere Integration von Energiemärkten und Globalisierung, den effizienten Einsatz von Ressourcen, Regulierung, die zu einem freien Marktsystem und Liberalisierung führt, und neue Technologien.

Bei Roland Berger arbeiten wir sowohl mit Kunden als auch mit Investoren und agieren als globale Autorität mit lokalem Wissen und professionellen Kompetenzen auf jeder Ebene des Energie- und Versorgungsgeschäfts. In unruhigen Zeiten ist eines gewiss: Die Energiemärkte werden bald sehr anders aussehen. Wie wollen Sie Ihr Unternehmen voranbringen?

Trend 1: Energiewende

Fossile Brennstoffe werden immer mehr durch erneuerbare Energien ersetzt. An erster Stelle befindet sich der Stromsektor. Besonders der Anteil an Wind- und Solarenergie im Kraftstoffmix wird immer höher. Der Ersatz von fossilen Brennstoffen durch nachhaltige Alternativen zum Heizen und für den Transport wird folgen. Die Ankunft der erneuerbaren Energien verursacht Disruptionen für Versorgungsunternehmen sowie Energiekunden und neue Unternehmensstrategien sind erforderlich.

Dank unserer Projekterfahrung wissen wir, wie wir Organisationen und Prozesse so umstrukturieren, dass neue Geschäftsmodelle realisiert werden können. Die Kunden sind der treibende Faktor der Energierevolution und bestehende Unternehmen werden entweder transformiert oder sie werden verschwinden. Wir sind Marktführer auf dem Gebiet der Umstrukturierung und Unternehmensleistung. In guten wie in schlechten Zeiten unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihr Unternehmen zu transformieren und sich auf neue Maßnahmen zum Ausgleich von Umsatzeinbußen und zur Wachstumssteigerung zu konzentrieren.

Chancen – Neue Geschäftsmöglichkeiten bei den erneuerbaren Energien ergreifen

Erneuerbare Energien lassen neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen. Sei es, dass etablierte Versorgungsunternehmen ihren Kunden neue Lösungen anbieten oder dass neue Anbieter neue Technologien und Dienstleistungen auf dem Markt bringen. Die erneuerbaren Energien müssen mit den bestehenden auf fossilen Brennstoffen basierten zentralen Lösungen konkurrieren. In einem hochregulierten Sektor bestimmen die Vorschriften für fossile und erneuerbaren Energien den Raum für neue Geschäfte. Bei Roland Berger entwickeln wir auf gemeinsam mit unseren Kunden umfassende Geschäftsmodelle, vom Konzept bis zum Business- und Finanzplan. Auf Grundlage des Maßnahmenplans und der Roadmap unterstützen wir dann die Umsetzung. Unsere Kunden konnten bereits in weniger als einem Jahr neue Geschäftsbereiche aufbauen. Ihre Kunden können nun von einem neuen Solar-PV-Installationskonzept, innovativen, dezentralen Energielösungen oder der Versorgung ihrer Räumlichkeiten mit 100 Prozent erneuerbarer Energie profitieren. Unsere Experten kommen aus allen Teilen der Wertschöpfungskette und des Technologiebereichs der erneuerbaren Energien. Auch für Regierungen und öffentliche Einrichtungen konnten wir erfolgreich Anreize für Rahmenkonzeptreformen schaffen.

Chancen - Die richtige Dimensionierung von Betrieb und Transformation unter neuen Marktbedingungen

Die erneuerbaren Energien mit Grenzkosten von Null führen zu niedrigen Margen für traditionelle Kraftwerke und niedrige Laststunden. Rückläufige Nachfrage aufgrund von Energieeffizienz und starke Konkurrenz mit Preisdruck auf dem Endkundenmarkt erhöht die Belastung von angeschlagenen Versorgungsunternehmen. Einige Unternehmen müssen Ihre Betriebsgröße anpassen, um ihre Geschäfte wieder rentabel zu machen.

Bei Roland Berger verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz bei diesen Umstrukturierungsfällen. Wir führen eine strategische Neuorientierung durch und leiten die operative und finanzielle Umstrukturierung an. Dabei behalten wir das operative Geschäft genau im Auge, um für Kontinuität zu sorgen. Wir identifizieren den gesunden Kern und implementieren Lösungen für ein dauerhaft nachhaltiges Geschäftsmodell. Basierend auf unserer Erfahrung können wir eine komplette Umstrukturierung innerhalb von 12 bis 15 Monaten durchführen und die Kostenbasis um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Trend 2: Marktintegration und Globalisierung

Die Globalisierung ist eine treibende Kraft für die Vereinigung bislang separater Energiemärkte. Der Einzug von Schiefergas in den USA in Verbindung mit der Genehmigung, Flüssigerdgas in andere Märkte zu exportieren, führt zu einer globalen Angleichung der Energiepreise. In Europa wird durch die fortlaufenden Initiativen zur Steigerung der Verbindungskapazitäten zwischen den Ländern das Szenario eines einzigen Energiemarkts immer wahrscheinlicher. Es wurden Pläne entwickelt, um das chinesische Stromnetz mit Europa zu verbinden oder nordafrikanisches CSP mit dem europäischen Kontinent zu verknüpfen. Für die Akteure der Energiebranche bedeutet Globalisierung, dass das Wettbewerbsumfeld von Konkurrenten und Ereignissen auf der ganzen Welt bestimmt wird.

Energie braucht große Infrastrukturen, um frei zwischen Ländern fließen zu können. Bei Roland Berger unterstützen wir Sie dabei, diese großen Projekte zu realisieren, zu bewerten und zu managen. Mit dem Einzug neuer Akteure könnten bestehende Energieverträge unter Umständen unattraktiv werden. Wir helfen Ihnen, diese Verträge neu zu verhandeln. Ebenso unterstützen wir Sie bei der Verbesserung Ihrer Betriebsabläufe, damit Sie in dieser wechselhaften Landschaft wettbewerbsfähig bleiben.

Chancen ‒ Professionelles Großprojekt-Management

Große Projekte zeichnen sich oft durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen aus. Ein übliches Projekt kann 55 Prozent teurer werden als erwartet, was mit Milliardenkosten einhergeht. Innovations- und Infrastrukturprojekte in großem Maßstab bringen Herausforderungen mit sich, die einen besonderen Ansatz für das Programmmanagement erforderlich machen.

Roland Berger tut dies mit einer ganzheitlichen Perspektive. Wir befassen uns mit allen Aspekten des Projekts ‒ organisatorische, prozessbezogene, technische, rechtliche und finanzielle Aspekte, Risikomanagement und Kommunikation. Üblicherweise gehen wir in drei Schritten vor. Zuerst stabilisieren wir die Organisation und etablieren ein Kernteam. Als zweites strukturieren wir die Organisation um und etablieren ein Rahmenkonzept. Zum Schluss überwachen und managen wir die Implementierung. Mit diesem Ansatz können unsere Kunden Projekte innerhalb des dafür angedachten Zeitraums fertigstellen. Eine Kostensenkung um nur 10 Prozent würde in den nächsten 15 Jahren Einsparungen zwischen 3 und 7,5 Billionen einbringen.

Chancen ‒ Gaspreise in langfristigen Verträgen

Bei wechselhaften wirtschaftlichen Bedingungen können die Gaspreise aus langfristigen Verträgen von denen auf den Großhandelsmärkten abweichen. Die Entkopplung der Öl- und Gaspreise in Europa und das Aufkommen neuer Gaslieferungen in Asien haben zu vermehrten Preisstreitigkeiten geführt.

Roland Berger bietet eine externe Analyse des fairen Preises, liefert Argumente für Verhandlungen und unterstützt sogar im Schiedsgericht. In unseren wirtschaftlichen Analysen bewerten wir die Marktfähigkeit und Rentabilität über einen längeren Zeitraum. Mit mehr als 15 Fällen in den letzten fünf Jahren haben wir ein tiefgreifendes Verständnis von Schiedsverfahren gewonnen, mithilfe dessen wir angemessen mit den Prozessen umgehen können und die Argumente der Gegenparteien im Voraus bedenken. Wir haben alle großen Rechtsstreitigkeiten und somit mehr als 1,5 Milliarden Euro für unsere Kunden gewonnen.

Chancen ‒ Leistungssteigerung von Raffinerien

Schwankende Rohstoffpreise, effizientere Produktionstechnologien und eine Verschiebung der globalen Marktnachfrage haben die Wettbewerbsposition der Raffinerien weltweit erschüttert. Für europäische Raffinerien ist es schwierig gegen die USA und den Nahen Osten zu konkurrieren. Eine Leistungsoptimierung würde den Raffinerien dabei helfen, langfristig im Markt zu bleiben. Wir können ein Programm zur Leistungsoptimierung innerhalb von 12 Wochen aufsetzen. In der ersten Phase von ein bis zwei Wochen analysieren wir die Stärken und Schwächen des Werks und identifizieren die Bereiche mit Leistungspotenzial. In der zweiten Phase von zwei bis drei Wochen bestätigen wir die Größe der Leistungslücke, setzen mögliche Hebel an um sie zu schließen und legen Ziele und KPIs fest. In der dritten Phase von fünf bis acht Wochen werden die konkreten Leistungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern definiert. In diesen Projekten verlassen sich unsere Berater auf unsere Tools und Datenbanken, wie beispielsweise auf den Design-to-Cost-Ansatz, Instandhaltungs-Bbenchmarking, Personaleffizienz-Analysen und Datenbanken zur Reduzierung der operativen Ausgaben. Durchschnittlich konnten wir 20 Prozent der OPEX-Kostenbasis in unseren Projekten einsparen.

Trend 3: Effizienter Gebrauch von Ressourcen

Der effizientere Einsatz von Ressourcen spart Kosten und minimiert Umweltschäden. Das bezieht sich nicht nur auf CO2-Emissionen. Länder und Branchen suchen nach Möglichkeiten, um Wasser, Rohstoffe und Abfälle einzusparen, zu behandeln und wiederzuverwenden. China hat sich spezifische Ziele für die Energieintensität seiner Wirtschaft gesetzt. Andere Länder haben strenge Vorgaben für die Ressourceneffizienz. Für Energie- und Versorgungsunternehmen impliziert Ressourceneffizienz weniger Wachstum in einigen Regionen und Rückgang in anderen.

Geringer Energieverbrauch belastet die Margen der Unternehmen. Die Vermögenswerte der VNBs und der ÜNBs werden weniger gebraucht, während die Kosten gleichbleiben. Wir unterstützen Infrastrukturunternehmen bei der Leistungssteigerung. Die Verbesserung der Beschaffungsfunktion ist ein wichtiger Hebel für Energieunternehmen, um ihre Kostenbasis zu reduzieren und besser in volatilen Märkten konkurrieren zu können.

Chancen ‒ Verbesserte Leistung im Infrastrukturbereich

Die sinkende Endkundennachfrage führt zu geringeren Mengen und übt Druck auf die Verteilungs- und Übertragungsunternehmen aus. Der regulatorische Druck verschärft die Notwendigkeit der Kostensenkung.

Mit seiner Nullbasisbudgetierung kann Roland Berger Kostenersparnisse von 10-25 % innerhalb von 6-24 Monaten erzielen. Der kontinuierliche Verbesserungsansatz hält diese aufrecht und realisiert langfristig zusätzliche Einsparungen. In einem typischen 12-wöchigen AZBB-Projekt ermitteln wir die Kosten, entwickeln mögliche Ansätze, validieren diese und setzen sie in Aktionspläne um. Dabei fokussieren wir uns auf alle Kostenarten, einschließlich FTE-Bemessung und externe Beschaffung (OPEX & CAPEX). Kontinuierliche Verbesserung schafft eine Leistungskultur. In fünf unserer letzten Projekte konnten wir Ersparnisse zwischen 19 und 40 % erzielen.

Produkt ‒ Einkaufsprüfung

Viele Energieunternehmen befinden sich in wettbewerbsintensiven Umgebungen. Es werden Anlagenveräußerungspläne und große Leistungspläne aufgestellt, während die Beschaffung als Hebel zur Leistungssteigerung eher übersehen wird.

Unserer Erfahrung nach kann die Optimierung des Beschaffungsprogramms Ersparnisse zwischen 10 und 20 Prozent der Gesamtausgaben für den Kunden bedeuten. Wir können eine Strategie entwickeln, die über bloße Kostenersparnisse hinausgeht und stattdessen fortschrittliche Optimierungshebel anwendet, die nicht nur billiger, sondern auch effektiver sind. Außerdem entwickeln wir für jeden Programmschritt einen eigenen Ansatz. Wir lernen zusammen mit dem Kunden und verbessern die Kundenbindung mit jeder neuen Phase des Beschaffungsprogramms. Wir helfen auch bei der Gestaltung einer Organisationsstruktur, die für die neue Rolle der Beschaffung in Energieunternehmen geeignet ist.

Trend 4: Regulierung und Deregulierung

Energie war schon immer eine strategische Ressource für Staaten. In vielen Regionen gestalten die Regierungen ihre Regeln und Vorschriften um, beispielsweise durch die Einführung von freien Marktsystemen für Energie mit dem theoretischen Ziel der Kostenreduzierung und verbesserter Servicequalität für den Endkunden. Die Europäische Kommission liegt in ihrem Streben nach einem einzigen liberalisierten europäischen Energiemarkt ungefähr 10 Jahre hinter den USA zurück. Japan, China, Mexiko und weitere Länder sind auf einem ähnlichen Weg. Veränderungen der Regeln und Bestimmungen haben drastische Auswirkungen auf die Wettbewerbslandschaft. Die etablierten Unternehmen müssen ihre Arbeitsweise ändern und sich dem Wettbewerb stellen. Andere haben die Möglichkeit, in einer neuen Region in den Energiemarkt einzusteigen.

Wir nutzen unsere globalen Erfahrungen, um mit Ihnen die richtigen Strategien zu entwickeln, um von der neuen Wettbewerbslandschaft zu profitieren. So können wir Sie beispielsweise beim Aufbau, der Entwicklung oder der Gestaltung von Portfoliomanagement- und Handelsaktivitäten unterstützen und die Chancen der Liberalisierung nutzen. Bei gewagteren Schritten unterstützen wir Sie im gesamten Fusions- und Übernahmeprozess, von der Identifizierung von Transaktionen bis zur Erfassung der in der Fusionsbegründung erwarteten Wertschöpfung.

Chancen ‒ Energiehandel auf den Märkten

Angefangen beim einfachen Kaufen und Verkaufen von Energie, bieten Versorgungsunternehmen immer anspruchsvollere Dienstleistungen und Produkte an. Sie haben vollwertige Portfoliomanagement- und Handelsaktivitäten aufgebaut, um an organisierten und Freiverkaufsmärkten aktiv zu sein und ihre reale und finanzielle Beteiligung zu optimieren. Das Risikomanagement ist obligatorisch geworden und macht solide Rahmenkonzepte unumgänglich. "Trading" hilft Versorgungsunternehmen, den Wert ihrer verschiedenen Aktivitäten durch einen integrierten Ansatz zu maximieren. Auch andere Bereiche des Versorgungsunternehmens können profitieren, wie z. B. die Kundenpreise, die flexible Monetarisierung und die Integration erneuerbarer Energien in den Großhandelsmarkt.

Roland Berger versteht die Komplexität von Preisgestaltung, Beschaffung, Portfoliomanagement, Handel und Risikomanagement. Wir haben Unternehmen dabei unterstützt, ungeregelte Angebote zu entwickeln oder ihre Preisgestaltung zu optimieren, ihre Handelsaktivitäten auf- oder auszubauen, ihre Rahmenkonzepte für das Risikomanagement und ihre Organisation zu beurteilen und zu erneuern, einschließlich der konkreten Entwicklung von Risikorichtlinien und -indikatoren. Dabei haben wir auch Modelle zur Schaffung von Synergien mit anderen Geschäftsaktivitäten ausgearbeitet.

Chancen ‒ Umgestaltung der Branche durch M&A

Neue Regeln und Bestimmungen für die Energiebranche, Liberalisierung und Entflechtung werden zu einer Verschiebung der Branchenstruktur führen. Eventuell werden große M&A-Deals stattfinden. Wenn eine Branche konsolidiert wird, dehnen Unternehmen ihr Geschäft über Ländergrenzen hinweg aus oder erschließen neue Bereiche. Das neue Unternehmen muss seinen Wert steigern und die Fusionslogik realisieren.

Bei Roland Berger unterstützen wir Sie auf diesem Weg. Ein solider Prozess beginnt den PMI bevor der Deal geschlossen wird und läuft typischerweise für mehr als ein Jahr. Wir entwickeln einen neuen Businessplan für das neue Unternehmen und setzen ehrgeizige, aber realistische Synergieziele. Wir betreiben ein diszipliniertes Projektmanagementbüro, das alle Integrationsaktivitäten überwacht und steuert. Es ist wichtig, ein System einzurichten, das einen vollständigen Überblick bzw. eine vollständige Kontrolle über Integrationsmaßnahmen, Fortschritte und Auswirkungen ermöglicht. Mithilfe unserer Datenbanken für Synergiehebel können wir Chancen ausfindig machen. Wir bereiten auch die kulturelle Integration und Konzepte für das Veränderungsmanagement vor. Erfahrungswerte aus länderübergreifenden Fusionen sind essenziell. In den letzten 10 Jahren haben wir 20 PMI-Projekte unterstützt.

Trend 5: Neue Technologien und Digitalisierung

Das digitale Zeitalter ist hochrelevant für Energieunternehmen, da sich die grundlegenden Spielregeln in rasantem Tempo und in unglaublichem Ausmaß ändern. So fordern zum Beispiel branchenfremde Akteure den Haushaltsverbraucher für sich selbst ein – dies geschieht auch im Bereich Energie. Eine Vielzahl dezentralisierter Mikrokraftwerke und sogenannter "Prosumer" stellen den Energiefluss auf den Kopf. Die ersten Blockchain-Anwendungen führen zu einer autonomen Verwaltung der Teilnehmer an diesen Pilotprojekten und lassen das etablierte Versorgungsunternehmen außen vor. Aber es gibt auch neue Geschäftsfelder voller Möglichkeiten für aufstrebende Energieunternehmen. Um diese zu nutzen, muss die Zusammenarbeit mit Startups systematisch ausgebaut und auf interne Innovationsfelder ausgerichtet werden. Hinzu kommt, dass die eigene Organisation oft agiler gestaltet und eine kulturelle Veränderung eingeleitet und gestärkt werden muss.

Als Folge hieraus erhöhen Energieunternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung, entwickeln neue Geschäftsmodelle und beginnen mit Corporate-Venturing. Indem Sie Erkenntnisse über neue Technologien gewinnen, diese Technologien mit Geschäftsmodellen verbinden und die neue Wettbewerbslandschaft analysieren, können Sie Strategien zur Vorbereitung auf die Zukunft entwickeln.

Bei Roland Berger helfen wir Ihnen, Ihre innovativen Aktivitäten und Ihre Geschäftsmodelle umzugestalten. Wir können Ihnen helfen, diese Chancen zu nutzen und sich auf die fortlaufende Digitalisierung der Wirtschaft vorzubereiten. Mithilfe unserer Terra-Numerata-Plattform stellen wir die richtigen Partner und das richtige Team für Sie zusammen.

Chance ‒ Bereiten Sie sich auf größere Innovationsaufgaben vor

Energieunternehmen geben in der Regel nur 0,4 Prozent ihres Umsatzes für Innovationen aus. Das ist ein Zehntel dessen, was ein durchschnittliches Industrieunternehmen für Forschung und Entwicklung ausgibt. Die Liberalisierung und Marktöffnung der späten 1990er Jahre hat die F&E der europäischen Versorgungsunternehmen in eine kostenregulierte Funktion verwandelt. Mittlerweile haben sich jedoch neue Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprobleme entlang der Wertschöpfungskette im Energie- und Versorgungsbereich entwickelt. Mittelfristig sind Forschung, Entwicklung und Innovation verlässliche Hebel zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit.

Neue Geschäftsmöglichkeiten und der Aufstieg der erneuerbaren Energien werfen für Energieunternehmen Fragen darüber auf, welche Aktivitäten sie selbst durchführen und welche sie auslagern sollten. Wir beantworten diese Fragen und unterstützen diese Unternehmen dabei, ihre Innovationsstrategie festzulegen und ihre Portfoliomanagement-Tools zu entwickeln. Wir unterstützen die Mentalitätsveränderung, die stattfinden muss, um sich in einer Branche mit sich ändernden Bedingungen zu beteiligen.

Chancen ‒ Entwicklung eines digitalen Mindsets

Der Energie- und Versorgungssektor hinkt hinter der digitalen Transformation hinterher. In anderen Branchen sind alte Geschäftsmodelle nicht mehr tragbar, z. B. im Einzelhandel, in den Medien und der Reisebranche. Mit der Terra-Numerata-Initiative haben wir uns zum Ziel gesetzt, europäischen Champions dabei zu helfen, zu digitalen Marktführern statt Mitläufern zu werden. Die digitale Transformation verbessert die Effizienz, erschafft neue 'digitale' Geschäftsmöglichkeiten und fördert einen kundenorientierteren Ansatz.

Wir haben Unternehmen bei der Erstellung ihrer digitalen Agenda und der schrittweisen Entwicklung von detaillierten Business Cases zur Umsetzung der Agenda unterstützt. Wir haben für einen großen Energieversorger eine digitale Abteilung eingerichtet, um die Einführung interner und externer innovativer digitaler Dienste zu ermöglichen. Für ein großes Öl- und Gasunternehmen haben wir ein Startup-Fabrikkonzept entwickelt ‒ ein Ansatz zur Bewertung und zum Aufbau erfolgreicher Geschäftsmodelle, der im ersten Jahr drei neue digitale Unternehmen hervorbrachte. Die Digitalisierung hat unseren Kunden in den ersten beiden Jahren einen Umsatz von über 10 Millionen Euro geliefert.

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