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Cluny Forum 2015: Konkrete Vorschläge gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Cluny Forum 2015: Konkrete Vorschläge gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Konkrete und enge Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland ist heute wichtiger denn je. Griechenland gestern und Migranten heute sind nur zwei der großen Herausforderungen, denen sich Europa gegenübersieht.. Das deutsch- französische Duo muss sich aber allgemein besser zusammenfinden, um langfristig den Wohlstand der Bürger in beiden Ländern und somit auch Europas zu sichern.

München, 25. August 2015

Über 50 „High Potentials“ aus 20 deutschen und französischen Unternehmen hatten sich in Berlin zum Cluny Forum 2015 getroffen, um konkret an Initiativen zu arbeiten und somit zu zeigen, dass jeder mit seinem Engagement Einfluss auf die Geschicke beider Länder nehmen kann. Sie werden auch die Manager sein, die zukünftig selbst dafür verantwortlich sind, dass es in beiden Ländern vor- und aufwärts geht.

Am 25.08.2015 hatte das Team dann die Ehre, aktuelle Projekte dem französischen Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und dem deutschen Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier am Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz in Berlin näher zu erläutern.

Darum geht es genauer:

  • Eine Mentoringinitiative zwischen den Cluny Forum Teilnehmern, bei der sie sich zu Problemen und der Weiterentwicklung im alltäglichen Arbeitsleben unterstützen
  • Die Entwicklung sogenannter MOOC-Lehrgänge - gemeinsam mit Unternehmen - um junge Lehr- und Studiumsabsolventen besser auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten (MOOC - « Massive Open Online Courses » sind offene Schulungskurse, die speziell für ein breites Publikum und selbständiges Online-Lernen zusammengestellt werden)
  • Ein Vorschlag, wie Entscheidungsträger und Bürger auf die Bedeutung der Industrie für den Wirtschaftsstandort Europa hingewiesen werden können, wie Diskussionen dazu angetreten werden, und damit eventuell auch abgestimmte Initiativen entstehen, die die Rahmenbedingungen der Industrie verbessern
  • Ein Schulungsmodul speziell auf die interkulturellen Besonderheiten deutsch- französischen Zusammenlebens und -arbeitens zugeschnitten, das in firmeninterne Trainee- und Talent-Management-Programme integriert wird
  • Eine Aktionsliste, die den Eintritt von deutschen Start-ups in den französischen Markt und umgekehrt als ersten Schritt einer Internationalisierungsstrategie vereinfacht

Die Teilnehmer haben diese Initiativen schon bei ihren Unternehmen vorgestellt, so dass die ersten Pilotprojekte in Vorbereitung sind. Zugleich sind sie offen für konstruktive Vorschläge und andere, vielleicht auch kleinere Unternehmen, die gerne bei den Projekten mitwirken wollen oder sie ausprobieren.

Die Bemühungen werden von den Mentoren der Teams unterstützt, zu denen unter Anderem François Villeroy de Galhau, beim französischen Premierminister verantwortlich für eine Mission zu Finanzierung und Investitionenen in Frankreich und Europa, Philippe Knoche, Geschäftsführer von Areva, Andreas Görgen, aus dem deutschen Außenministerium, oder noch Charles-Edouard Bouée, CEO von Roland Berger Strategy Consultants, zählen.

Der Verein wünscht sich, dass die angestoßenen Themen und die bessere Zusammenarbeit im Nachhinein auch Nachbarländer anregen, bei Initiativen mitzuarbeiten, sobald die ersten positiven Ergebnisse vorzeigbar sind.

Das Cluny Forum 2015 wurde vom gemeinnützigen Verein « Le Trait d’Union Franco- Allemand » organisiert und durch Spenden der BNP Paribas, BuyIn, Goetzpartners, Roland Berger, Sanofi, Siemens und Total ermöglicht. Diese Privatinitiative hat das erste Mal in 2013 stattgefunden.

Kontakt: Ronny Seidel, Le Trait d’Union Franco-Allemand, ronny.seidel@bnpparibas.com, Tel: +33681650898

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