How to leverage AI to build an intelligent, action-oriented enterprise platform.
Der kometenhafte Aufstieg der künstlichen Intelligenz hat viele C-Levels überrascht und vor ein Dilemma gestellt. Als wäre die Transformation des Enterprise Resource Planning (ERP) nicht schon herausfordernd genug, stehen CIOs, COOs und CTOs nun vor einer weiteren Aufgabe: Sie müssen den Wert von KI in ihren Unternehmen erschließen – und dies unter steigendem Druck.
Der KI-Fitness-Check von Roland Berger wurde eigens für diese Aufgabe entwickelt. Er stellt sicher, dass ERP-Transformationen mehr sein können als ein bloßes „digitales Upgrade“ – dass sie als strategischer Enabler für KI-gestützte Prozesse im gesamten Unternehmen wirken können.
Wer braucht einen KI-Fitness-Check?
"KI-Bereitschaft ist für S/4HANA-Transformationen nicht mehr nur eine Option. Sie ist die Basis für künftige Wettbewerbsfähigkeit."
Bei der Weiterentwicklung ihres ERP-Systems haben Unternehmen wenig Spielraum. Zwar beschränken sich manche auf ein eher oberflächliches technisches Upgrade. Aber die Mehrheit entscheidet sich für einen tiefgehenderen Umbau, der die leistungsstarke und effiziente Integration von Geschäftsprozessen und IT zum Ziel hat.
Für die meisten Unternehmen ist eine möglichst weitgehende Standardisierung der Königsweg zur Realisierung dieses Ziels und zur Verbesserung ihrer Prozesseffizienz. Allerdings ist in der Praxis fast immer Anpassung notwendig. Das ist grundsätzlich kein Problem, hat aber unerwünschte Nebenwirkungen. Es führt oft dazu, dass Abkürzungen genommen, Behelfslösungen gewählt und Unstimmigkeiten toleriert werden. Das Ergebnis sind unkontrollierte oder unüberlegte Abweichungen von Standards, die die langfristige Funktionsfähigkeit und Integrität der ERP-Systeme insgesamt untergraben können. Besonders gefährlich: Gerade Unternehmen, die eine solide KI-Bereitschaft erreichen wollen, sind hier stark gefährdet.
Hier setzt der KI-Fitness-Check von Roland Berger an. Er analysiert und verbessert die KI-Bereitschaft aller kritischen Aspekte von ERP-Transformationen – unabhängig davon, ob sie sich noch in der Planungsphase befinden, bereits implementiert werden oder nach einem Upgrade weiter optimiert werden sollen. Dabei richtet sich der Fokus unseres Fitness-Checks nicht auf konkrete KI -Anwendungsfälle. Er legt vielmehr ein stabiles Fundament für die Zukunft, das einen wertstiftenden KI-Einsatz und positive Geschäftsresultate ermöglicht.
Aufdeckung verborgener Lücken in vier Dimensionen
Jeder KI-Fitness-Check beginnt mit einer ebenso umfassenden wie tiefgehenden Analyse der bestehenden ERP-Landschaft, die bisherige Prozesse untersucht und die Templates für künftige Releases auf den Prüfstand stellt. Diese Analyse erfolgt in vier Dimensionen:
1. Standardisierung des Prozess- und Systemdesigns
Unser KI-Fitness-Check geht bis ins kleinste Detail: Sind Abweichungen von Standards logisch nachvollziehbar begründet? Wie sauber ist die Trennung zwischen standardisierten Abläufen und benutzerspezifischen Anpassungen? Unterstützt das ERP-Template eine langfristige Anpassungsfähigkeit und effiziente Wartung, auch und gerade mit Blick auf agentenbasierte KI ? Könnten fragwürdige Entscheidungen erhebliche technische Schulden für die Zukunft erzeugen?
2. Qualität und Reife der Datengrundlage
Eine ausgereifte, einheitliche Datengrundlage ist essenziell für jedes Unternehmen, das KI-Agenten in größerem Maßstab einsetzen will. Saubere, semantisch konsistente Daten sind das A und O für KI-Agenten. Fragmentierte Daten wiederum führen zu KI-Resultaten, die letztlich nicht vertrauenswürdig, gegebenenfalls sogar gefährlich sind. Dabei muss die Qualität der eigentlichen Daten durch eine Infrastruktur untermauert werden, die gleichermaßen ausgereift und einheitlich ist. Dies erfordert sorgfältig definierte Daten-Governance-Rollen und -Prozesse, aber auch einen kritischen Blick auf Abweichungen von Standard-ERP-Prozessen und die daraus entstehende Datenkomplexität.
3. Skalierbarkeit von Architektur und Toolchain
Die dritte Dimension des KI-Fitness-Checks betrifft die Fähigkeit der ERP-Architektur, künftige KI-Workloads und agentenbasierte Systeme zu bewältigen bzw. zu unterstützen. Setup und Governance der Architektur müssen von Anfang so angelegt werden, dass sich Innovationen nahtlos und effizient eingliedern lassen, damit neue KI-Entwicklungen angemessen integriert werden können.
4. Qualität des Codes
Abweichungen von der Norm sind in der Praxis unvermeidbar. Daher muss sichergestellt werden, dass jeder Custom-Code sauber geschrieben ist und hohen Qualitätsstandards genügt. Nur so ist das Gesamtsystem in der Lage, hochwertige ERP-Prozesse und -Resultate zu liefern, die den strategischen Ambitionen des Unternehmens genügen.
Im Rahmen des KI-Fitness-Checks organisieren die Expertenteams von Roland Berger Workshops, analysieren Daten und führen Gespräche mit Verantwortlichen, um Ineffizienzen, Unstimmigkeiten und potenzielle Barrieren für den künftigen Erfolg aufzudecken. Derartige Barrieren können fragmentierte Daten, inkonsistente Prozessstandards und mangelhafter Legacy-Code sein, die einer Integration und Automatisierung im Wege stehen.
Von der Diagnose zur priorisierten Aktion
Die Identifizierung von Schwachstellen und Inkonsistenzen ist nur der erste Schritt. Im nächsten Schritt erstellen unsere Teams gemeinsam mit dem Kunden aus den gewonnenen Erkenntnissen eine priorisierte Roadmap für alle vier Dimensionen. Dabei werden zunächst Prozesse und Templates aufeinander abgestimmt, um eine effiziente KI-Implementierung zu ermöglichen (Standardisierung). Danach werden Qualität, Zugänglichkeit und Governance der Daten verbessert, damit die KI-Datenmodelle reibungslos funktionieren (Datengrundlage). Auch die Architektur als Ganzes muss modernisiert werden, damit sie auf lange Sicht flexibel, sicher und skalierbar bleibt (Architektur). Schließlich muss Custom-Code womöglich überarbeitet und dokumentiert werden, um Neues schnell austesten (z. B. im Kontext von generativer KI) und rasch bereitstellen zu können (Codequalität).
Die Rolle von KI beim KI-Fitness-Check
Wir nutzen KI-Funktionen aktiv, um verschiedene Aspekte unseres Fitness-Checks zu straffen und zu beschleunigen. Die nachstehende Grafik zeigt beispielhaft den Nutzen, den agentenbasierte KI hier bieten kann.
Jede Empfehlung ist auf den Reifegrad, das Risikoprofil und die strategischen Ziele des jeweiligen Unternehmens abgestimmt, sodass das ERP-System zu einem verlässlichen Fundament für die unternehmensweite KI werden kann.
Umwandlung von Herausforderungen in Chancen
Bei einem ERP-Transformationsprojekt arbeiten Geschäfts- und IT -Einheiten aus verschiedenen Bereichen Hand in Hand, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Schon dies eröffnet enorme Chancen für die Standardisierung, Harmonisierung und Automatisierung von ERP-Prozessen. Dazu kommt die Möglichkeit, eine solide Grundlage für kontextabhängige Daten zu legen und kritische Prozesse unter Berücksichtigung einer skalierbaren, agentenbasierten KI neu zu konzipieren. In Prozess-Workshops kann detailliert erkundet werden, wie sich eine individuelle Anpassung auf Komplexität und KI-Einsatz auswirkt. Dabei werden immer häufiger KI-Tools genutzt, um vorhandenen Code zu analysieren, Fit-to-Standard-Empfehlungen auszusprechen und Spezifikationen wie Dokumentationen zu automatisieren.
Gestützt auf die umfassende KI- und ERP-Expertise der Roland Berger Teams können bewährte Praktiken genutzt werden, um Synergien zu heben, den Transformationsprozess zu beschleunigen und bereits beim Design auf KI-Bereitschaft hinzuarbeiten. All dies macht Unternehmen fit für agentenbasierte Systeme, die über das ganze Spektrum der Geschäftsprozesse hinweg automatisieren, optimieren und fortlaufend lernen.
"Ein KI-fähiges SAP-Template ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von S/4HANA-Transformationen."
Schritthalten mit der KI-Entwicklung
Der KI-Fitness-Check kann entscheidend dabei helfen, ein solides Fundament für eine KI-basierte Zukunft zu legen. Dabei entwickelt sich künstliche Intelligenz in geradezu atemberaubendem Tempo weiter. Unternehmen sollten den Fitness-Check daher nicht als einmalige Aktion, sondern als Möglichkeit begreifen, eine Kultur der fortlaufenden Evaluierung und Anpassung zu etablieren. Im Lichte neuer KI-Fähigkeiten und Geschäftserfordernisse sollten ERP-Templates kontinuierlich überprüft und beurteilt werden. Neue Entwicklungen müssen schnell implementiert werden, um nicht von der KI-getriebenen Disruptionswelle überrollt zu werden. Auch die Risiken dürfen keinesfalls ignoriert werden: Eine Kultur der kontinuierlichen Evaluierung kann sicherstellen, dass aufkommende Gefahren frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bevor sie die Geschäftskontinuität unterminieren. Kurz gesagt – KI-Fitness-Checks müssen zu einem festen Teil des Unternehmensdaseins werden.
Die Vorteile auf einen Blick
Der primär als Tool für CIOs, COOs und CTOs entwickelte KI-Fitness-Check von Roland Berger bietet Unternehmen auf dem Weg zur KI-Bereitschaft entscheidende Vorteile:
- Investitionen in ERP werden zukunftssicher, indem die betreffenden Templates eine skalierbare, effiziente KI-Nutzung unterstützen.
- Transformationsprojekte werden beschleunigt, indem Planungen realistisch erfolgen und erkannte Risiken gemindert werden.
- Kritische Prozesse werden KI-fähig, wodurch Agilität und Innovation gefördert werden und Geschäftswert generiert wird.
Angesichts der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz dienen ERP-Templates als strategische, skalierbare Plattformen für die Unternehmens-KI. Mit dem strukturierten und pragmatischen KI-Fitness-Check von Roland Berger können Technologieverantwortliche ihre ERP-Transformation innerhalb kurzer Zeit beurteilen, anpassen und optimieren – und so die Systeme von heute in die Wettbewerbsvorteile von morgen verwandeln.
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