Vom Beginn einer ökonomischen Zeitenwende
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2010
Die Unternehmen in den Industrienationen stehen am Ausgang der Wirtschaftskrise vor einer doppelten Herausforderung: Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramme sollen einerseits kurzfristig ihr Wachstum und Überleben sichern. Andererseits stellen Unternehmen einen wichtigen Treiber der langfristigen Transformation unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems dar.
So sehr die aktuelle Finanz-, Wirtschafts- und Staatenkrise das Geschehen bestimmt, so wenig ändern selbst tiefgreifende ökonomische Verwerfungen etwas an den grundsätzlichen globalen Herausforderungen. Umweltbelastung und Bevölkerungsexplosion, immer knapper werdende Ressourcen wie Öl oder Wasser bei gleichzeitig zunehmendem Rohstoffbedarf der aufstrebenden Wirtschaftsnationen, steigende Rohstoffpreise und schrumpfende biologische Vielfalt gepaart mit zunehmender Urbanisierung und demographischem Wandel beschleunigen den industriellen Wandel massiv. Besonders die Energie- und Rohstoffeffizienz wird zu einer Frage der Wohlstandssicherung und zu einem zentralen Standortfaktor.

