Organisationsstruktur und Target Operating Model

Organisationsstruktur und Target Operating Model

 

Wir optimieren Operating Models für leistungsstarke Organisationen

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Die Auswahl des passenden Target Operating Models (TOM) ist ein zentraler Bestandteil der CxO-Tätigkeit. Dennoch sagen 90 Prozent aller Executives, dass sie ihre Strategien nicht umsetzen können Mehr als 50 Prozent glauben nicht, dass sie mit den vorhandenen Strukturen den Wettbewerb schlagen können. Höchste Zeit also für eine Neuausrichtung des TOM.

Auslöser für die Anpassung des Target Operating Models sind meist neue Branchen-Benchmarks oder Ereignisse innerhalb des Unternehmens. Zu den externen Faktoren zählen die Verlagerung der Entscheidungsbefugnis und die Festlegung des geeigneten Fokus für jede einzelne Führungsebene, das Überdenken von HR-Prozessen oder der Leistungskultur, die Nutzung von KI und Innovationen für die Transformation bestehender oder den Aufbau neuer Geschäftssegmente sowie die Schaffung von Plattformen, die funktionale Silos aufbrechen. Interne Auslöser sind die Einführung einer neuen Strategie, die Vorbereitung auf Wachstum, die Bewältigung von Margen- oder Leistungsdruck und die Vorbereitung auf eine Transaktion wie z. B. eine Fusion oder einen Verkauf.

"Ein sorgfältig konzipiertes Operating Model ist noch keine Erfolgsgarantie, aber sie schafft die Voraussetzungen für den Erfolg."
Viktoriya Bondarets
Senior Partner
Kyiv Office, Osteuropa

Viele Unternehmen haben diese Veränderungen vollzogen, ohne ihr Operating Model anzupassen. Symptome dieser mangelnden Anpassung sind u. a. übermäßig viele Kundenkontaktstellen, eine fragmentierte Präsenz und begrenzte Erkenntnisse aus Unternehmensdaten. Zugleich gibt es viele ineffiziente Organisationen , die mit steigender Komplexität zu kämpfen haben. Dies erschwert die Steuerung durch das Management und vermittelt Kunden, Zulieferern, Beschäftigten und Aktionären ein unklares Bild von der Organisation. Dazu kommen erhebliche Kosten in Form von überzähligen Standorten oder doppelten Hierarchieebenen, die das Kundenerlebnis verschlechtern, die Profitabilität senken und die Belegschaft frustrieren.

Teambefähigung und Performancesteigerung

Die Gestaltung eines zukunftsfähigen Operating Models geht weit über die Entscheidung für eine zentrale oder dezentrale Struktur hinaus. Das Operating Model muss zweckorientiert, plattformbasiert, agil, kundenfokussiert und KI-fähig sein. Es muss ein kohärentes System bereitstellen, das die Umsetzung der Strategie vorantreibt und allen Stakeholdern nutzt.

Beschäftigte, Kunden und Zulieferer können am Operating Model ablesen, welche Rolle die einzelnen Organisationskomponenten bei der Erbringung pünktlicher, budgetgerechter und hochwertiger Leistungen spielen und wie sie zur Umsetzung von Strategie und Zweck des Unternehmens beitragen. Ein sorgfältig konzipiertes Operating Model schafft ein integriertes System, das Teams in die Lage versetzt, aufeinander abgestimmt, kompetent, effektiv, anpassungsfähig, effizient und motiviert zu arbeiten. Wenn dies der Fall ist, können sie über sich hinauswachsen und die Unternehmensstrategie schnell und zielgerichtet umsetzen.

So unterstützen wir Unternehmen bei der organisatorischen Anpassung

Unser Ansatz für die TOM-Definition umfasst vier Schritte:

  • Entwicklung des Top-Down-Blueprints und Definition von Zielen
  • Bottum-Up-Validierung von Blueprint und Zielen
  • Erstellung eines Umsetzungs- und Kommunikationsplans für alle Stakeholder
  • Umsetzung der organisatorischen Transformation und Sicherstellung der fortlaufenden Überwachung

Im Rahmen dieses Ansatzes betrachten wir alle Dimensionen des Operating Models, darunter Zweck und Kultur, Prozesse, Governance, Systeme und Technologie, Menschen und Talente sowie Struktur und Größe. Allerdings gibt es hier keine Einheitslösung: Jedes Modell muss individuell zugeschnitten werden, in sich kohärent und der aktuellen Strategie des Unternehmens verpflichtet sein – nicht dessen Vergangenheit. Mit dieser Aufgabe im Blick stellen wir sicher, dass jedes Target Operating Model gemeinsam mit den Mitarbeitenden entwickelt und auf seine Relevanz getestet wird.

Das Operating Model fungiert als zentraler Werttreiber. Es ermöglicht einem Unternehmen, seinen Zweck zu erfüllen, in einem dynamischen Geschäftsumfeld zu bestehen, seine KPIs zu erreichen und – was am wichtigsten ist – seine Strategie in messbare Leistung umzusetzen.

Erfolgsgeschichten unserer Kunden

Verbesserung der Profitabilität für einen globalen agierenden Flugzeuginnenausstatter

Die Situation: Ein Tier-1-Zulieferer für Flugzeuginnenausstattungen litt unter einer Verschlechterung der Marktbedingungen und einer ineffizienten Struktur mit vier unabhängigen Geschäftseinheiten. Der Kunde wünschte sich eine stärker integrierte Struktur und ein gestrafftes Produktportfolio für OEMs, mit einem Profitabilitätsziel von 10 Prozent.

Die Lösung: Wir entwickelten und realisierten ein funktionsübergreifendes Target Operating Model mit nachhaltigen Effizienzmaßnahmen zur Neugestaltung der Personalstruktur.

Der Effekt: Dank des unternehmensweiten Effizienzprogramms konnte der Kunde sein Profitabilitätsziel von 10 Prozent erreichen.

Aufbau einer zukunftsfähigen Organisation für einen europäischen Textildienstleister

Die Situation: Veränderte Marktdynamiken, ein Wechsel an der Unternehmensspitze und isoliert arbeitende Abteilungen machten eine neue Organisationsstruktur erforderlich. Der Kunde beauftragte uns mit dem Aufbau einer zukunftsfähigen Organisation, der Stärkung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit und der Unterstützung bei der zügigen Umsetzung.

Die Lösung: Um die organisatorischen Herausforderungen von Grund auf zu verstehen, analysierten wir Kontrollfunktionen und Zuständigkeitsbereiche und führten Gespräche mit wichtigen Stakeholdern. Im Anschluss daran definierten wir die neue Struktur, entwickelten einen Umsetzungsplan und richteten ein dediziertes Transformationsbüro ein.

Der Effekt: Der Kunde erhielt fundierte Einblicke in seine Belegschaft aus 5.400 Beschäftigten und eine übersichtlichere Governance-Struktur. Er erhielt außerdem ein detailliertes Zielbild bis zur zweiten Ebene, gepaart mit Roadmaps und Projektchartas für rund 20 Transformationsprojekt einschließlich Zuständigkeiten, KPIs und Meilensteinen.

Funktionsspezifische TOM-Transformation für einen Pharmakonzern

Die Situation: Nach einer Phase des signifikanten Wachstums waren Aufgabe und Nutzen der HR-Funktion für den Kunden nicht mehr klar erkennbar. Er wünschte sich daher eine Neudefinition seiner HR-Strategie im Einklang mit der übergeordneten Unternehmensstrategie.

Die Lösung: Wir beurteilten die Geschäftsanforderungen und die Auswirkungen einer Neugestaltung des HR-Bereichs. Anhand von branchen- und funktionsspezifischen Benchmarks entwickelten wir ein detailliertes TOM für die HR-Funktion und unterstützten dessen Implementierung und die Kommunikation gegenüber den Stakeholdern.

Der Effekt: Durch die neue HR-Strategie erhielt der Kunde eine zukunftsfähige HR-Struktur mit reduzierter Mitarbeiterzahl und höherer Durchschlagskraft.

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